Wie läuft das eigentlich...?

F.A.Q.

Frage: Ich wohne nicht in Sachsen und kann auch zu keiner öffentlichen Typisierungsaktion kommen.
Kann ich mich trotzdem beim Verein für Knochenmarkspenden Sachsen registrieren?

Antwort: Natürlich!
Wir freuen uns über jeden potentiellen Stammzellspender! Für eine Registrierung beim VKS ist es nicht notwendig, in Sachsen zu wohnen. Sie können sich jederzeit und überall typisieren lassen;
auf Ihre Anfrage hin senden wir Ihnen gerne kostenlos ein Typisierungsset zu, mit dem Sie die Typisierung einfach selbst vornehmen können – bequem zuhause!

Frage: Ich bin bereits bei einem anderen Verein als Stammzellspender registriert.
Ist es sinnvoll, sich ein zweites Mal registrieren zu lassen?

Antwort: Nein.
 Da Ihre Gewebemerkmale anonymisiert von dem jeweiligen Verein in einer zentralen Datenbank (ZKRD – Zentrales Knochenmarkspenderegister Deutschland) gespeichert werden,
stehen Sie international bei der Spendersuche zur Verfügung. Eine Mehrfachtypisierung ist also nicht notwendig.

Frage: Bis zum welchem Alter darf ich spenden?

Antwort: Eine Registrierung darf in Deutschland nur bis 55 Jahre vorgenommen werden, dies schreibt der Gesetzgeber so vor.
Bis zu Ihrem 60. Geburtstag kommen sie noch als Stammzellspender in Frage, danach stehen Sie als Spender leider nicht mehr zur Verfügung und Ihre
Gewebemerkmale werden aus der Datenbank gelöscht.

Frage: Wie erfolgt eine Typisierung? Was hat es mit dem Wangenschleimhautabstrich auf sich?
Den kenne ich nur aus dem Fernsehen und da nur aus Krimis.

Antwort: Eine Typisierung kann durch eine Blutentnahme oder durch einen (schmerzlosen) Wangenschleimhautabstrich erfolgen. Ihre ermittelten Gewebemerkmale werden
selbstverständlich unter strengsten Datenschutzbestimmungen anonymisiert für die Spendersuche zur Verfügung gestellt und haben nichts mit einer polizeilichen Datenerhebung zu tun.

Frage: Wie funktioniert eigentlich eine Stammzellspende?
Ich habe gehört, dass da Knochenmark aus dem Rückenmark entnommen wird?

Antwort: Eine Knochenmarkentnahme folgt nicht aus dem Rückenmark, sondern aus dem Beckenkamm und wird unter Vollnarkose durchgeführt.
Heute erfolgt die Stammzellspende jedoch meistens über eine Blutstammzellentnahme, die ambulant durchgeführt wird.

Frage: Ich habe gehört, dass nur bei 5-10% aller Typisierten je zu einer Spende kommt.
Wenn die Chancen so gering sind, weshalb soll ich mich dann typisieren lassen?

Antwort: Jeder, der sich typisieren lässt, kann Leben retten.
Die Chance, dass die Gewebemerkmale eines Patienten mit denen eines registrierten Spenders übereinstimmen, ist tatsächlich gering,

umso wichtiger ist es jedoch, dass sich möglichst viele Menschen typisieren lassen. Denn eines weiß man nie: vielleicht werden genau Ihre Gewebemerkmale dringend gesucht!